
Mathias Andrae - CVJM Sekretär
Dies ist die Stelle, an der ich mich gerne selbst vorstellen möchte. Ich bin Baujahr 1979 und komme aus dem Erz- gebirge. Aufgewachsen bin ich da zwischen Großstadt (Chemnitz) und kleinem Dorf (Beutha). Beide Arten gesell-
schaftlichen Zusammenlebens haben mich ebenso geprägt, wie meine Großeltern, beides Pädagogen. So ist es nicht verwunderlich, dass ich nun als Sozialpädagoge meine Brötchen verdiene.
Seit Beginn meines Glaubens war der CVJM eine wichtige Instanz für meine Entwicklung als praktizierender Christ. In einem FSJ im CVJM Crimmitschau fand ich zum Glauben an Jesus. Die Gemeinschaft mit Christen aller Konfessionen und der Focus auf ein evangelistisches Leben in der Mitte der Gesellschaft haben mich zutiefst geprägt. Hier in Jena nun hauptamtlich für den CVJM tätig zu sein ist deshalb auch nicht nur Beruf, sondern eher Berufung. Ich freue mich über die immer neuen jungen Menschen, die den Weg in unsere Angebote finden und bete, dass wir als Verein in unserer Arbeit wachsen und unserer Stadt damit einen guten Dienst erweisen.
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Kevin-Martin Siebel - FÖJler 2011-2012

Hier darf ich mich also auch einmal vorstel- len. Ich wurde im Jahr 1990 in Berlin geboren und lebe seit dem 01.September 2011 in Thüringen, in der klein- en und schönen Stadt Jena.
Wieso mache ich ein FöJ und wieso gerade in Jena? Die Antwort auf diese Frage ist nicht allzu schwer zu beantworten. Ich wollte bevor ich anfange zu studieren noch zusätzliche praktische Erfahrung auf der Hauptamtlichenebene im CVJM sammeln. Ehrenamtlich engagiere ich mich in der christlichen Jugendarbeit seit 2004, im CVJM seit 2008. Als Mitarbeiter für TEN SING Seminare und als Leiter einer TEN SING Gruppe in Berlin brachte ich mich aktiv in die Arbeit des CVJMs mit ein.
Auf die Frage, warum ich in Jena mein FöJ absolviere, habe ich noch nicht geantwortet. Berufung. Das ist die Antwort auf diese Frage. In den zwei Jahren in denen ich meine Fachhochschulreife erwarb, habe ich Gott und sein Handeln besser kennen gelernt. Ich folgte dem, was Gott mir bereitete. Auf diesem Weg gründete ich eine TEN SING Gruppe, lernte meine Freundin kennen und absolvierte die Fachhochschulreife.
Nach dem Abschluss kontaktierte ich alte Freunde aus Jena und erfuhr, dass die Stelle noch frei sei. Meine Reaktion auf die Information war: „Ich mach‘s.“ Nach nur einem getätigten Telefonat bekam ich ein Zimmer in Jena und jetzt bin ich da. Ich versuche mich mit meiner Kreativität und Tatkraft für dieses Jahr in die Arbeit des CVJM Jena e.V. einzubringen.
Tabea-Maria Mende - Praktikantin 2010-2011
Mein Name ist Tabea Mende, ich bin 20 Jahre alt und habe im letzten Jahr ein Praktikum im CVJM Jena e.V. absolviert.
Schon vor meinem Praktikum war ich Mitglied des CVJM Jena e.V. und Teilnehmerin in der Volleyballgruppe. Ich hatte jedoch darüber hinaus keine Ahnung wie die Arbeit des Vereins eigentlich aussieht. Das sollte sich schnell ändern.
Ende September 2010 begann ich mein Praktikum. Zunächst hatte ich drei Wochen zur Eingewöhnung. In dieser Zeit konnte ich in alle Projekte des Vereins hinein schnuppern, in den Kindersachenflohmarkt, Konfirmanden- und Vorkonfirmandenunterricht in Großschwabhausen und natürlich die wöchentlichen TEN SING Proben sowie in das Schulprojekt TEN SING School.
Nach den drei Wochen legte ich meinen Praktikumsschwerpunkt gemeinsam mit dem Hauptamtlichen Mitarbeiter fest. Ich hatte vorher noch nie auf der musisch-kulturellen Ebene mit Jugendlichen gearbeitet und entschied mich darum für das TEN SING Projekt. TEN SING hat mich einfach begeistert. Das Konzept von Musik, Tanz, Theater und dessen Umsetzung - die Möglichkeit mit Jugendlichen zu arbeiten die noch nie etwas von Gott gehört haben - und die Gemeinschaft, die Jugendliche bei TEN SING leben, haben meine Entscheidung untermauert.
Die Arbeit war eine Herausforderung. Zunächst war es natürlich schwer meine eigenen Hemmungen zu überwinden, um selbstbewusst vor den Jugendlichen aufzutreten. Ich habe aber auch – nicht zuletzt durch die Vielseitigkeit meines Praktikums – viel gelernt über die Arbeit: Wo habe ich welche Verantwortung? Wo sind Grenzen? Wie schlichte ich Streitigkeiten? Wie gestalte ich Flyer oder T-Shirts? Wie entwickle ich Konzepte, kalkuliere Verpflegung und Finanzen für ein Projekt? Wie organisiere ich was und entwickle ein Programm dafür? Wie leite ich ein eigenes Team?
In diesem Jahr habe ich viel Einblick in die Arbeit des Vereins erhalten, habe erfahren, was der Verein ist.
Der Freiraum für Kreativität, der Spaß und die Möglichkeit Gott neu zu erleben – das alles macht dieses Praktikumsjahr zu einer großartigen Erfahrung, für die ich sehr dankbar bin.